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02.12.2012

Weihnachtsgedicht 2012

Die Wälder sind längst bunt geworden,
kalte Luft kommt aus dem Norden.

Das Leben wird langsamer,
alles wird besinnlicher.

Mit Ruhe und Gelassenheit
kommt sie an, die Weihnachtszeit.

29.10.2012

Gedanken zu Weihnachten

Alle Jahre wieder… kommt nicht nur das Christuskind. Es ist Mitte September und ich befasse mich wegen eines Artikels für den Einblick jetzt schon mit Weihnachten. Und ich mache mir so meine Gedanken, die ich gerne an dieser Stelle teilen will.

Hast Du, liebe Leserin, lieber Leser, nicht auch das Gefühl, daß die Geschäfte das Weihnachtsgebäck jedes Jahr früher verkaufen? Klar, ich muß im September noch keine Stollen, Lebkuchen oder Dominosteine kaufen und ich kann auch die Schoko-Weihnachtsmänner im Regal stehen lassen. Aber wer zu spät kommt, verpasst bekanntlich das Beste und sind wir mal ehrlich: Der erste Stollen in der Saison ist doch immer noch der Beste… Aber schon Mitte September?!?!?!?!?

Wenn man es bis Anfang Dezember geschafft hat, dem Weihnachtskommerz zu entgehen, sollte man besser auch sein Radio ausgeschaltet lassen. Oder will man sich auch in diesem Jahr wirklich mehrmals am Tag das mittlerweile über 25 Jahre alte „Last Christmas“ (Wham, 1985) geben? Mir gefällt dieses Lied. Wirklich. Aber leider hat dieses Lied mit Weihnachten eigentlich gar nichts zu tun. Okay. Ich bestimme nicht den Musikgeschmack vom Rest der Welt. Aber es macht mich traurig, daß es andere Lieder gibt, die immer mehr in Vergessenheit geraten, obwohl sie den Weihnachtsgedanken schon im Titel tragen: „Don’t Forget The Love Under The Christmas Tree“ (dt: „vergesst unter dem Weihnachtsbaum die Liebe nicht“, Albert Hammond, 1989).

Dieser Gedanke erinnert mich an meine Zeit im Zivildienst beim Essen auf Rädern. Ich weiß nicht wie vielen Menschen ich begegnet bin, die sich wie kleine Kinder über ein Essen gefreut haben, daß ich mich nicht zu servieren getraut habe. Ganz ehrlich, nachdem ich diese Menüs selbst einmal probiert hatte, war es mir echt peinlich. Und ich fragte mich, warum sich diese Menschen derart freuen. Die Aussicht auf ein leckeres Essen konnte es wirklich nicht sein. Aber die Tatsache, daß diese Menschen wenigstens für fünf Minuten jemanden hatten, der da war. Die meisten Patienten waren alleinstehend, hatten keine Familie und nur sehr wenige soziale Kontakte. Auch wenn es mit dem „Zivi“ nur ein oberflächlicher Small Talk war, es hat jemand mit ihnen geredet. Diese Menschen hatten „Last Christmas“ wohl wenig oder gar keine „Love Under The Christmas Tree“ und niemanden, der Weihnachtsgebäck vorbeibringt. Nicht mal im September… irgendwie erschreckend.

Ich werde den Handel wohl nie dazu bringen, Weihnachtgebäck erst zu Weihnachten anzubieten und ich werde die Radiosender dieser Welt wohl nie dazu bringen, „Last Christmas“ aus dem Dezember-Programm zu nehmen. Aber ich wünsche mir, daß niemand an den Feiertagen alleine sein muß und jeder einzelne von Euch viel „Love Under The Christmas Tree“ bekommt. Und dazu kann jeder von uns seinen Teil beisteuern: Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen ist viel mehr wert, als man jemals mit Geld aufwiegen könnte. Solange es von Herzen kommt. Umgekehrt freuen sich gemeinnützige Organisationen, aber vor allem diejenigen, denen sie helfen, über jeden Cent. Ist das nicht mehr wert, als das neueste Handy?

In diesem Sinne wünsche ich fröhliche Weihnachten!

Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=PSq3f1D7eDU

Die Arbeit in der Seelsorge

„[…] Jeder soll stets bereit sein zu hören […]“ (Jakobus 1,19)

Jeder von uns kennt das: Es gibt Situationen, die einen belasten und man bekommt den Kopf nicht frei. Manchmal hilft ein Spaziergang, manchmal braucht man aber jemanden, dem man einfach sein Herz ausschütten kann und der einem zuhört. Dafür steht das Seelsorge -Team der FeG Wiesbaden gerne zur Verfügung. Manchmal hindert eine falsche Scham, sich jemanden anzuvertrauen: „Mein Problem ist doch zu banal, da brauche ich keine Hilfe“ oder „Ich traue mich nicht, mich einer fremden Person zu öffnen“.
einBlick sprach stellvertretend für das Team mit Uschi Müllers über die Arbeit der Seelsorge.

einBlick: „Zunächst herzlichen Dank, dass Du den Mitgliedern und Lesern einmal einen Einblick in Deine Arbeit gewährst. Wie groß ist das Seelsorge -Team und wie lange bist Du dabei?“
Uschi Müllers: „Seit das Seelsorgeteam besteht, bin ich mit dabei. Seit 2009 gibt es ein festes Team bestehend aus 9 Personen.“

einBlick: „Braucht man als Seelsorger eine bestimmte Ausbildung oder besondere Fähigkeiten?“
UM: „Gott gibt die Gaben, die man braucht und rüstet uns dafür aus. Was nicht heißt, dass eine Ausbildung nicht hilfreich ist. Ich selbst habe ein Jahr Ausbildung in der Klinikseelsorge. In erster Linie sollte man zuhören können und durch geschickte Fragen zur Problemlösung beitragen. Denn die Antwort steckt in jedem selbst, der Seelsorger zeigt nur den Weg.“

einBlick: „Wer darf denn die Seelsorge in Anspruch nehmen?“
UM: „Das darf natürlich jeder, egal, ob Gemeindemitglied oder nicht.“

einBlick: „Kommt es vor, dass Du Fälle ablehnst, weil Sie „lächerlich“ sind? Oder für das Seelsorge-Team eine Nummer zu groß?“
UM: „Es gibt in der Seelsorge keine „lächerlichen“ Sachen. Was ist für Dich lächerlich? Man kann in allen Belangen an uns wenden. Aber auch für einen Arzttermin, eine Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch etc. sich segnen lassen. Oder wenn man einfach jemanden braucht, der zuhört. Es gibt durchaus Fälle, die in medizinische Hand gehören, aber auch hier hören wir gerne zu und können Adressen vermitteln.“

einBlick: „Ich selbst habe auch schon einige Male die Seelsorge in Anspruch genommen und im Gespräch die unterschiedlichsten Reaktionen gespürt. So konnte ich einmal Tränen der Erleichterung nicht unterdrücken oder ein anderes Mal habe ich mich gefühlt, als hätte mir jemand in diesem Moment ein schweres Gewicht von den Schultern genommen. Sind diese Erlebnisse „normal“?“
UM: „Der Heilige Geist schenkt oft die richtigen Worte, um meinem Gegenüber ins Herz zu sprechen. Dass die Emotionen hochkommen und eine Erleichterung da ist, ist durchaus normal.“

einBlick: „Bekommst Du von manchen Menschen nach einiger Zeit eine Rückmeldung, ob und wie Dein Beistand geholfen hat?“
UM: „Manchmal, aber nicht immer. Für meine Kollegen und mich ist jede Rückmeldung eine Motivation.“

einBlick: „Gibt es einen Fall, an den Du besonders gerne zurück denkst?“
UM: „Ja, aber dadurch, dass alles Vertraulich ist, möchte ich da nicht näher drauf eingehen. Selbst in Teambesprechungen werden weder Namen noch Details genannt.“

einBlick: „Das Seelsorger-Team steht fast jeden Sonntag nach dem Gottesdienst im „Raum der Stille“ zur Verfügung.  Ist das Team auch unter der Woche zur Seelsorge bereit? Wie kann man euch erreichen?“
UM: „Im einBlick steht meine Telefonnummer und über die Webseite kann man uns auch per eMail erreichen. In dringenden Fällen sind wir auch nachts erreichbar.“

einBlick: „Herzlichen Dank für das Gespräch!“

Der "einBlick" ist die Gemeindezeitung der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Wiesbaden.

Der EinBlick-Webtipp: himmlisch-plaudern.de

Für Geschäftskontakte gibt es Xing, seine privaten Kontakte vernetzt die Internetgemeinde mit Facebook, StudiVZ, Wer-kennt-wen und Co. Aber es gibt auch ein soziales Netzwerk für Christen.
Als „Internetseite für christliche Singles & Freunde“ startete im April 2009 die Webseite himmlisch-plaudern.de als soziales Netzwerk für Leute, die sich sprichwörtlich über Gott und die Welt austauschen wollen.
Nachdem man sich kostenlos angemeldet und ein Profil angelegt hat, hat man die üblichen Funktionen wie Foren und Gruppen oder den Versand von Nachrichten. Über den Chat unterhält man sich mit Gleichgesinnten in Echtzeit.
Besucht man das Profil eines anderen Benutzers, kann man dessen Bilder und Vorstellungstexte lesen, einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen oder im Blog schmökern. Natürlich kann man auch eine Nachricht schreiben oder für den Anfang nur ein virtuelles Lächeln verschicken.
Es spielt keine Rolle, ob man fest im Glauben verwurzelt ist, einfach nur mal reinschnuppern oder seinen Glauben vertiefen will. In der Vorbereitung zu diesem Beitrag hatte ich ausschließlich nette Gespräche und Kontakte – und im Gegensatz zu Facebook und Co tatsächlich auch zu Menschen, die ich vorher nicht kannte.
„Himmlisch Plaudern“ ist kostenlos für jeden nutzbar unter www.himmlisch-plaudern.de.