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26.06.2016

"Lügenpresse" hat ein Gesicht

So manch einer kennt ihn: Den Kopp-Verlag. Journalisten, die für diesen Verlag arbeiten sind bekannt dafür, auch eher "unbequeme" Themen zu recherchieren. Böse Zunge reden sogar von Verschwörungen, was durch plakative Schlagzeilen wie "Vorhersage für Dritten Weltkrieg erfüllt" unschwer zu glauben ist. Durch die Pressefreiheit sind aber auch diese Artikel und Meinungen geschützt und das ist gut so!

Auf dem Nachrichtenportal Merkurist.de wurde ich jedoch auf eine Kopp-Nachricht aufmerksam, die die Glaubwürdigkeit dieses Verlages völlig infrage stellt. Der bekannte Journalist Udo Ulfkotte behauptet in einem Artikel, hessische Journalisten sowie die derzeitige Justizministerin Eva Kühne-Hörmann seien bestechlich. Mehr noch: Er erweckt mit seiner Schlagzeile den Eindruck, dass Häftlinge zum Backen für Journalisten gezwungen werden und begründet dies einfach mit einem Hinweis auf einer Einladung zu einer Pressekonferenz, genauer gesagt zu einem Pressefrühstück. In der Einladung heißt es, die geladenen Journalisten würden mit "Köstlichkeiten aus der Bäckerei der JVA Wiesbaden" versorgt. Dass man Leute zu einem Frühstück einlädt und ihnen dann noch Backwaren verspricht ist in der Tat einfach skandalös...

Doch Spaß beiseite.Ist es nicht ein Akt der Höflichkeit, Gästen etwas anzubieten? Warum sollte es dann verwerflich sein, wenn die angebotenen Waren aus einer Gefägnisbäckerei kommen? Das ist doch mal gelebte Integration und Resozialisierung.

Meines Erachtens gibt Herr Ulfkotte mit diesem Artikel der von einigen schlecht gebildeten Mitbürgern geprägten und für Medien diffamierenden Bezeichung "Lügenpresse" ein neues Gesicht. Nämlich sein eigenes!